Wann brauche ich einen Anwalt für Erbrecht?

Jeder Mensch besitzt etwas, mal ist es mehr, mal ist es weniger. Mit dem Tod eines Menschen stellt sich zwangsläufig die Frage nach dem Erbe. Wer erbt was und vor allem, zu welchem Anteil und welche Forderungen gibt es im Zusammenhang mit dem Erbe. Sowohl im Vorfeld, aber auch nach dem Tod eines Menschen, kann das Thema Erbe schnell zu Streitigkeiten führen.

Wann brauche ich einen Anwalt für Erbrecht? Wann brauche ich einen Anwalt für Erbrecht?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach, ein Anwalt für Erbrecht in Freiburg ist immer dann erforderlich wenn es zu Streitigkeiten kommt. Den nicht selten lassen sich diese Streitigkeiten nicht ohne einen rechtlichen Beistand lösen. Auch weil es oftmals um so hohe Werte in einem Rechtsstreit geht, wo man auch für das Gerichtsverfahren nicht ohne einen Anwalt für Erbrecht auskommt.

Hilft aber auch bei der Vorbeugung

Wann man einen Anwalt für Erbrecht benötigt, wurde schon erläutert. Doch damit es überhaupt nicht über ein Erbe zu einem Rechtsstreit kommt, kann auch hier ein Anwalt weiterhelfen. Eine Möglichkeit wie man später zwischen den Erben Rechtsstreitigkeiten vermeiden kann, gibt es das Testament. Wer jetzt glaubt, der kann einfach am Computer ein Testament tippen und abspeichern oder ausdrucken, so reicht dies nicht aus. Ein solches Testament hätte keine Rechtsgültigkeit. Damit ein Testament gültig von einem Nachlassgericht anerkannt wird, muss dieses vollständig handschriftlich geschrieben werden. Dazu gehört am Ende auch die Unterschrift und das Datum. Kann man es nicht mehr handschriftlich schreiben oder man möchte es nicht, kann man sich natürlich aber auch an einen Anwalt für Erbrecht wenden. Dieser kann nicht nur rechtssicher zum Inhalt beraten, sondern vor allem auch bei der Erstellung helfen. Hier ist aber dann ganz wichtig, das der Anwalt dieses auch notariell bestätigen kann. Erst dann erlangt auch hier ein Testament erst seine Gültigkeit.

Natürlich kommt es immer mal wieder vor, dass sich der letzte Wille mit der Zeit ändert. Grundsätzlich kann man jederzeit ein Testament ändern. Auf eines sollte man aber achten, die Änderungen sollten klar und deutlich erkennbar sein. Hat man sein Testament selbst geschrieben, so sollte man die Änderungen deutlich durch Streichungen, durch ein Datum und durch eine Unterschrift kenntlich machen. Doch nicht nur bei der Erstellung von einem Testament gibt es vieles zu beachten, sondern auch bei der Aufbewahrung. Grundsätzlich gibt es keine Anforderungen an die Aufbewahrung von einem Testament. Man kann es also in seinen persönlichen Unterlagen aufbewahren, aber auch bei seinem Anwalt hinterlegen oder beim zuständigen Amtsgericht. Gerade aber eine Hinterlegung beim Amtsgericht kann teuer werden. Maßgeblich hier für die Kosten ist nämlich der Wert des Erbe. Nicht zu empfehlen ist die Aufbewahrung von einem Testament in einem Bankschließfach. Hier kann es später aufgrund von fehlenden Vollmachten zu Problemen kommen, wenn die Erben den Zugriff auf das Schließfach möchten.

Sonderfall bei Unternehmen

Zu einem Erbe kann nicht nur Schmuck, Geld oder eine Immobilie gehören, sondern auch ein Unternehmen. Gerade an einem Unternehmen hängen oftmals eine Vielzahl an Existenzen, dementsprechend wichtig ist auch eine klare Erbregelung. Als Laie wird man dies nicht überblicken können, auch weil gerade beim Vererben von einem Unternehmen auch die steuerliche Komponente nicht unwesentlich ist.

Fazit:

Wie man anhand von diesem Artikel erkennen kann, ist das Erben ein sehr komplexes Thema. Je umfangreicher das Erbe ist, umso komplexer ist auch die Regelung. Damit es nicht zu Streitigkeiten kommt, sollte man frühzeitig Vorsorge durch ein Testament betreiben. Hierbei muss man aber auf einiges achten, wer sein Testament rechtssicher erstellen möchte, kommt ohne ein Anwalt für Erbrecht nicht aus. Weitere Informationen rund um das Thema Erben und Erbrecht findet man auch auf der Internetseite http://www.kanzlei-kaspar.de.

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